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Kaufnebenkosten

Maklerprovision in Deutschland: Käuferanteil beim Immobilienkauf

Maklerprovision ist einer der Kaufkostenblöcke, die den Kapitalbedarf beim Immobilienkauf stark verändern können. Der Unterschied zwischen Direktkauf und Maklerfall kann mehrere zehntausend Euro betragen.

Kurze Antwort

Zuletzt aktualisiert: 2. Juni 2026. Die konkrete Provision hängt vom Vertrag und der Transaktion ab.

Bei Wohnungen und Einfamilienhäusern für Verbraucher gilt im typischen Doppelmaklerfall: Wenn beide Seiten Provision zahlen sollen, müssen sie sich in gleicher Höhe verpflichten. In der Praxis sollte der konkrete Käuferanteil aus dem Angebot oder Maklervertrag geprüft werden.

Beispiel Berlin

Bei 520.000 Euro Kaufpreis und 3,6 %Käuferprovision entstehen rund 18.564 €zusätzliche Kaufkosten.

Wann Maklerkosten wichtig sind

  • Maklerfall: Käuferprovision erhöht den sofortigen Kapitalbedarf.
  • Direktkauf oder Bauträgerfall: Käuferprovision kann 0 % sein.
  • Regionale Annahmen sind Näherungen, weil Vereinbarungen und Marktstandard variieren.
  • Ohne Makler sinkt der Break-even-Druck des Kauf-Szenarios deutlich.

Nicht isoliert betrachten

Quellen und Einordnung

Die hälftige Teilung im Doppelmaklerfall ist in § 656c BGB geregelt. Für konkrete Kaufverträge zählen Maklervertrag, Objektart, Verbraucherstatus und die tatsächliche Vereinbarung.

Häufige Fragen

Ist Maklerprovision immer fällig?

Nein. Ohne Makler oder bei bestimmten Direkt- und Bauträgerkonstellationen kann sie entfallen.

Warum unterscheiden sich Käuferanteile regional?

Weil sich marktübliche Käuferanteile unterscheiden. Für die eigene Rechnung sollte der konkrete Provisionssatz aus dem Angebot eingetragen werden.

Verändert Maklerprovision den Immobilienwert?

Nein. Sie ist eine Transaktionskostenposition und muss im Kauf-Szenario über Haltedauer, Tilgung oder Wertentwicklung aufgeholt werden.

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